Remote Labs

Definition:

Ferngesteuerte Labore im Internet mit  realen, naturwissenschaftlichen Versuchen, die übers Internet gesteuert werden. Gilt als Form der „Open Educational Ressources“.

Best Practice Beispiele:

  • TU Berlin - remote farm: Neben einer ausführlichen Beschreibung zur Nutzung von Remote Labs  werden  zahlreiche Experimente in den Bereichen „Classic Physics“, „Modern Physics“, und „Fourier Transform“ zur Verfügung gestellt.

    Live Stream zu Experimenten
  •  Universität Kaiserslautern - eTeaching: Im virtuellen Lab der Website sind derzeit 10 Experimente abrufbar, die ihren realen Standort in den Räumlichkeiten der TU Kaiserslautern (FB Physik) haben. Der/die Lernende erhält zu jedem Experiment eine Einführung, eine Beschreibung des Versuchsaufbaus, eine Erklärung der Theorie, Aufgaben, eine Auswertung, Diskussionsfragen, fachliches und didaktisches Material und die Kontaktdaten des Experiment-Betreuers.

Potential des Konzepts:

  • Motivation für Studierende: ermöglicht Eigenbeteiligung, individuelle Auseinandersetzung mit den Lerninhalten, unabhängig von Zeit und Ort, Lerntempo kann selbst bestimmt werden
  • Flexibel einsetzbar: ob in traditionellen Lehrformen wie Vorlesungen oder aber als Selbstlern-instrument, ermöglicht neue Typen von Aufgaben, Übungen, Projektarbeit etc.
  • Ermöglicht gefährliche, kostspielige Experimente, die vor Ort/mit einer hohen Zahl an Studierenden nicht durchführbar sind
  • Experimente können einfacher wiederholt werden

Weiterführende Literatur/Links:

edu-charing NETWORK: Freies Netzwerk für Lern- und Wissensinhalte, welches Ressourcen für die Verfügbarkeit und Qualitätssicherung von Contents und freier Software bündelt.

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